Meldungen der OcuNet Gruppe

IFZ Schwerpunktheft

Düsseldorf – „Ambulant und stationär – das ist heute kein Schwarz und Weiß mehr wie früher“, sagt Dr. med. Stephan Spang, der sich mit einem großen Team in freien Räumen eines Krankenhauses niedergelassen hat. „Wir sind angetreten, um Augenärztinnen und -ärzten bei der Versorgung der Patienten kompetent und in engem Dialog zu helfen“, betont Dr. med. Jörg M. Koch, der auch in der ambulanten Versorgung weiter wissenschaftlich arbeitet. „Wir sind ein hervorragendes Team von angestellten und selbstständigen Fachärzten“, findet Dr. med. Stefanie Schmickler, die junge Ärztinnen und Ärzte mit Erfolg für die Versorgung in ländlichen Regionen gewinnen kann. Was die drei Augenärzte eint: Sie leiten alle ein Intersektorales Facharztzentrum (IFZ). Wie IFZ arbeiten, welches Versorgungspotenzial sie haben, was Fachleute IFZ zutrauen – das ist Thema des Schwerpunkthefts „Versorgung der Zukunft“. Herausgeber ist die OcuNet Gruppe, ein verbandlicher Zusammenschluss von 19 bundesweit tätigen augenmedizinischen Zentren mit mehr als 180 Standorten.

Intersektorales Facharztzentrum – der Begriff klingt sperrig. Doch das, wofür er steht, ist das Gegenteil davon: IFZ sind einer patientengerechten, modernen und möglichst flächendeckenden Versorgung nicht im Weg, sondern fördern sie. IFZ betreuen ihre Patienten intersektoral: von der ambulanten Grund- und Spezialversorgung über ambulante Operationen bis zur stationären Behandlung. Sie sorgen für kurze Wege, weil sie mit eigenen Leistungsstandorten auf dem Gelände von Krankenhäusern angesiedelt sind. In Intersektoralen Facharztzentren arbeiten viele selbstständige und angestellte Fachärzte mit einheitlicher Vertretung nach außen zusammen. Arbeitsteilig versorgen sie deshalb Patienten über das gesamte Spektrum ihres Faches. Und: Intersektorale Facharztzentren gründen häufig Filialen in ländlichen Regionen und tragen damit zur flächendeckenden Versorgung bei.

Das IFZ Schwerpunktheft stellt in Reportagen einige OcuNet Zentren vor und erläutert deren Versorgungsansätze. Es lässt Experten mit ihren Meinungen zum Potenzial von IFZ zu Wort kommen, kommentiert aber auch die Systemhindernisse, die es nicht nur für augenärztliche IFZ gibt. „Eine stetig älter werdende Bevölkerung, deren Behandlungsbedarf steigt, profitiert davon, dass Zentren wie die der OcuNet Gruppe neue Ansätze und Modelle der medizinischen Versorgung aufzeigen“, schreibt der CDU-Bundestagsabgeordnete Lothar Riebsamen in seinem Gastbeitrag. „Die enge Kooperation mit anderen Arztpraxen und Krankenhäusern finde ich zukunftsweisend“, findet die SPDBundestagsabgeordnete Sabine Dittmar. Das IFZ Konzept enthalte im Kern bereits „Antworten auf die absehbaren Herausforderungen im Gesundheitswesen“, urteilt Dr. Dominik Graf von Stillfried, Geschäftsführer des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland.

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