Klinische Studien und Versorgungsforschung

Versorgungsforschung

Versorgungsstudie: Ambulante Zentren als Schrittmacher sektorenübergreifender Versorgung
Die in der OcuNet Gruppe zusammengeschlossenen großen augenmedizinischen Einrichtungen realisieren die sektorenübergreifende Zusammenarbeit bereits in ihrer täglichen – ambulanten und stationären – chirurgischen Patientenversorgung. Das zeigt eine Erhebung, die zusammen mit dem Institut für angewandte Versorgungsforschung GmbH (inav) unter Leitung des Gesundheitsökonomen Prof. Amelung durchgeführt wurde. In der OcuNet Gruppe zusammen geschlossene Zentren übernehmen dabei im Sinne von Shop-in-Shop Modellen die stationäre Versorgung innerhalb des Krankenhauses, zusätzlich sind sie mit einem Teil ihres ambulanten Leistungsspektrums auf dem Gelände des Krankenhauses angesiedelt.

Strukturdaten zur Entwicklung der Augenheilkunde
Für den jährlich erscheinenden Jahresbericht der OcuNet Gruppe werden bei allen angeschlossenen Zentren Leistungszahlen und Strukturdaten erhoben und aggregiert veröffentlicht. Wichtige Trends und Entwicklungen in der Augenheilkunde und Augenchirurgie werden aufgezeigt und mit Daten hinterlegt.

Entwicklung des Belegarztwesens
In der Augenheilkunde ist das Belegarztwesen eine langjährige etablierte und funktionierende Form der sektorenübergreifenden Versorgung. Zahlreiche der OcuNet Gruppe angeschlossene Zentren sind Belegärzte an einem oder mehreren Krankenhäusern. In der Augenheilkunde, stärker aber noch in anderen Fachgruppen, verliert das Belegarztwesen weitgehend unbemerkt an Versorgungsrelevanz. Auf Basis von Sekundärdatenquellen (Statistisches Bundesamt und Institut für Entgeltsysteme im Krankenhaus) und Literaturreviews wird die Entwicklung der Fall-, Betten- und Arztzahlen in der Augenheilkunde bzw. von anderen Fächern mit Fokus auf belegärztliche Versorgung nachgezeichnet.