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Versorgung über Sektoren hinweg

Düsseldorf – „Zusammenarbeit und Vernetzung im Gesundheitswesen müssen ausgebaut und verstärkt werden.“ So steht es im neuen Koalitionsvertrag von Union und SPD. Das Schwerpunktheft „Versorgung in Vielfalt“ belegt: In der Augenheilkunde gibt es bereits große Intersektorale Facharztzentren (IFZ), die längst über die Grenzen von Versorgungsbereichen hinweg arbeiten sowie mit Filialen Patienten im ländlichen Raum versorgen. Das Schwerpunktheft richtet mit Porträts und Querschnittbeiträgen den Fokus auf die Versorgungspotenziale von 18 augenärztlichen Zentren des OcuNet Verbunds, deren verbandlichen Zusammenschluss. An mehr als 180 Standorten versorgen diese zusammen fast zwei Millionen Menschen pro Jahr – konservativ, mit Hilfe ambulanter Operationen und bei Bedarf auch stationär.

Zentren werden nicht von allen positiv gesehen. Viele verbinden mit dem Begriff etwas Dominierendes oder Unpersönliches. Die Porträts zeigen etwas anderes. Zwar ist das Leistungsspektrum der Zentren vergleichbar. Aber dennoch sind sie alle Unikate und nicht einfach groß und anonym: Eines ist vor kurzem in die universitäre Ausbildung von Medizinern eingestiegen. Ein anderes hat eine Fülle von Filialen in der Fläche gegründet. Ein weiteres entschied, seine neuen Räume im örtlichen Krankenhaus einzurichten. Eines hat Hightechmedizin auf dem Land etabliert. Und alle erleben, dass die vielen Patienten ihnen vertrauen und die umfassende Versorgung zu schätzen wissen.

Intersektoralität, aber auch die Versorgung auf dem Land und eine Zusammenarbeit mit Selbsthilfeorganisationen sind verbindende und wichtige Merkmale der augenmedizinischen IFZ. Hinzu kommen eine zeitgemäße Weiterbildung und Forschung sowie ein attraktives Angebot als Arbeitgeber für junge Ärztinnen und Ärzte. All dies sowie den Beitrag Intersektoraler Facharztzentren angesichts der Herausforderungen in der gesundheitlichen Versorgung kommentieren Gastautoren: Der Bundestagsabgeordnete Lothar Riebsamen, Barmer-Vorstand Prof. Dr. Christoph Straub, Dr. Andreas Schneider vom Bundesverband der Belegärzte und Andreas Bethke vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband.

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