Berufspolitische Positionen

Der OcuNet Verbund bringt sich zu verschiedenen Themen in die gesundheits- und berufspolitische Diskussion ein.

    Ambulatisierung

  • Wir stehen für Ambulantisierung
  • Potentiale der Ambulantisierung: Wohnortnahe und patientenzentrierte Versorgung, Vermeidung von Hospitalisierung, Effizienzgewinne
  • Stationäre Ophthalmologie wird auch perspektivisch notwendig sein
  • Die erfolgreiche Ambulantisierung der Kataraktoperation als Vorlage nutzen
  • Ambulantisierung wird nur unter Einbindung von vertragsärztlichen Zentren und Sektorenwettbewerb erfolgreich sein
  • Ambulantisierung braucht auskömmliche Finanzierung für Investitionen, Betriebs- und Sachkosten sowie Anreize
  • Ambulantisierung braucht gleiche Finanzierungskonditionen für Krankenhäuser und vertragsärztliche Organisationen
  • Intersektorale und stationäre Versorgung

  • Wir stehen für ein modernes und reformiertes Belegarztwesen
  • Potentiale des Belegarztwesens: Versorgung aus einem Guss, flächendeckende stationäre Versorgung auch für Fächer mit niedrigerer Fallzahl, Effizienzvorteile
  • Um Potentiale des Belegarztwesens zu nutzen muss der Erlaubnisvorbehalt entfallen
  • Um Potentiale des Belegarztwesens zu nutzen müssen Leistungen des Krankenhauses wie der belegärztlichen Praxis angemessen sein
  • Wir stehen für eine professionelles Belegarztwesen mit Mindestanforderungen zu Facharzt- und Patientenzahlen sowie Leistungsspektrum in der Belegabteilung
  • Trägervielfalt

  • Wir begrüßen Trägervielfalt auch in der vertragsärztlichen Versorgung
  • Wir sprechen uns gegen die Diskriminierung einzelner Trägerformen aus
  • Wir setzen uns für eine sachliche und datenbasierte Diskussion ein
  • Digitalisierung und Telematikinfrastruktur

  • Wir stehen für Interoperabilität nach internationalem Standard von PVS untereinander, KIS untereinander und zwischen PVS und KIS
  • Internationalen DICOM Standards der Hersteller bildgebender Geräte
  • Netzwerkgebundene Authentifizierung unabhängig von Betriebsstätten, Tätigkeitsformen und Sektoren
  • Einen hohen Verbreitungsgrad und eine umfassende Nutzung von KIM
  • Eine Authentifizierung der Patienten für eRezept auf Basis von eGK
  • Die Einbindung von applizierten Arzneimitteln in die eRezept Systematik
  • Bereitstellung der Komfortsignatur durch alle Praxisverwaltungssysteme (PVS) als Standardlösung und ihre Finanzierung in der TI-Finanzierungsvereinbarung
  • Praktikable organisatorische, haftungsrechtliche und finanzielle Rahmenregeln für Apps zur Befundung mit KI
  • Leistungen und Qualifikation nicht-ärztlicher Fachberufe

  • Wir stehen für eine Neuverteilung von Versorgungsaufgaben zwischen Ärzten und nicht-ärztlichen Fachkräften
  • Selbständigkeit, Kooperation und Verantwortung nicht-ärztlicher Fachberufe in medizinischen, organisatorischen und Lenkungsaufgaben im Wege der Delegation
  • Sich an den Erfordernissen der Versorgungspraxis und des (perspektivischen) Leistungsspektrums orientierende Qualifizierungsmaßnahmen
  • Anbindungen von Kiosken, telemedizinischen Standorten etc. und dort tätigen nicht-ärztlichen Fachberufen u.a. an augenärztliche Zentren
  • Wir fordern einen rechtssicheren Rahmen für den Einsatz von nicht-ärztlichen Fachberufen und Absicherung von zusätzlichen Kosten beim Einsatz von qualifizierten nicht-ärztlichen Fachberufen über vertragsärztliche Honorare
  • Telemedizinische Standorte ohne Arzt

  • Wir stehen für die Errichtung und Ausbau von Tele-Augenmedizinische Praxen als ortsgebundene oder ortsungebundene telemedizinische Standorte für Monitoring, Regelversorgung und erste Kontaktaufnahme
  • Unter örtlicher Leitung einer qualifizierten Fachkraft unter Anbindung an regionales augenärztliches Zentrum
  • An Orten, an denen „analoge“ augenmedizinische Versorgung nicht ausreichend gewährleistet sind und eine Überleitung von Patienten in eine regionale präsentische augenmedizinische Versorgung angeboten werden kann
  • Eine Finanzierung außerhalb des vertragsärztlichen Budgets