Pressemitteilungen

2021

  • Politischer Wille zur Förderung größerer vertragsärztlicher Einheiten fehlt
    Düsseldorf, im Mai 2021
    In Deutschland werden Medizinische Versorgungszentren (MVZ) oder Berufsausübungsgemeinschaften nicht gefördert. Größe gilt eher als kritisches Merkmal. Dabei können größere vertragsärztliche Einheiten bei Leistungsspektrum, Spezialisierungsgrad und Versorgungstiefe viel bieten. Die Einzelpraxis erscheint der Politik zwar immer noch als dominante Versorgungsform. Doch ein Fachbeitrag* in „Das Gesundheitswesen“ zeigt, dass die Angebotslandschaft in der vertragsärztlichen Versorgung sich wandelt. Weiter...

2020

  • Viele Augenprobleme können trotz Corona nicht warten – Zentren sind für die Anforderungen in der Pandemie gut aufgestellt
    Düsseldorf / Münster, im Oktober 2020
    Größere ambulante Einheiten und nicht nur Krankenhäuser haben bewiesen: Sie meistern die Herausforderungen der Pandemie. Nur fällt der erhebliche Versorgungsbeitrag zum Beispiel von Zentren, die verbandlich im OcuNet Verbund zusammengeschlossen sind, weniger auf. Sie haben aber trotz Corona augenärztliche Notfälle und Patienten mit chronischen Augenerkrankungen versorgt. Wie es ein großes ambulantes Team geschafft hat, in der Krise eine kontinuierliche und sichere Versorgung aufrechtzuerhalten, schildert beispielhaft das Augenzentrum am St. Franziskus-Hospital Münster in einem Fachbeitrag. Weiter...
  • Erfolgreiche Praxisbeispiele intersektoraler Zusammenarbeit in Buchform
    Düsseldorf, im August 2020
    Dem bundesdeutschen Gesundheitswesen gelingen pragmatische Versorgungslösungen, sektoren- und berufsübergreifende Kooperationen, regional differenzierte Angebote. Doch vieles, was seit Jahren im Versorgungsalltag funktioniert, wird zu wenig beachtet. Das soll ein Best-Practice-Fachbuch zur intersektoralen Versorgung mit Beispielen auch aus dem OcuNet Verbund ändern. Mitherausgeberin Dr. Ursula Hahn fordert, die Erfahrungen der Praktiker für das geplante Gesetz zur sektorenübergreifenden Versorgung zu nutzen. Weiter...
  • Honorarabwertungen gefährden augenärztliche Versorgung von OcuNet auf dem Land
    Düsseldorf, im März 2020
    Viel mehr Standorte, viel mehr Verantwortung auch für Patienten in ländlichen, dünn besiedelten Regionen – das zeichnet die Intersektoralen augenärztlichen Facharztzentren (IFZ) aus, die sich verbandlich im OcuNet Verbund zusammengeschlossen haben. Eine aktuelle Versorgungsanalyse belegt: Alle Zentren zusammen haben die Zahl ihrer Standorte von 2016 auf 2019 fast verdoppelt. Unverändert ist rund die Hälfte in ländlichen Regionen angesiedelt, und an mehr als 80 % der Standorte wird konservativ versorgt. Doch durch die jüngste EBM-Reform wird die breite Aufstellung der Zentren erschwert: Pauschale Abwertungen und die Einschränkung von Gebührenordnungspositionen für Augenärzte, die konservativ behandeln und operieren, gefährden die bisherige Versorgung auf dem Land. Weiter...
  • Augenärztliche Intersektorale Facharztzentren sind attraktive Arbeitgeber
    Düsseldorf, im Januar 2020
    Augenärztliche Intersektorale Facharztzentren (IFZ) bieten jungen Ärztinnen und Ärzten, ob als fertige Fachärzte oder noch in der Weiterbildung, was diese suchen: Arbeit im Team und eine qualifizierte Patientenversorgung – je nach Interesse über eine große Bandbreite oder in Spezialisierung. Einen Berufseinstieg in der Anstellung – plus Optionen für den Aufstieg oder den Wechsel in die Selbstständigkeit. Und, nicht zu vergessen: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Deshalb sind IFZ als vertragsärztliche Arbeitgeber attraktiv. Das belegt eine interne Erhebung des OcuNet Verbunds. Weiter...

2019

  • MDK-Reformgesetz: Vertragsärzte im OcuNet Verbund begrüßen geplante Verbesserungen fürs ambulante Operieren
    Düsseldorf, im August 2019
    Mit dem geplanten Gesetz für bessere und unabhängigere Prüfungen (MDK-Reformgesetz) soll auch das ambulante Operieren nach § 115b SGB V gestärkt werden. Die Bundesregierung will unter anderem erreichen, dass der Katalog ambulant durchführbarer Eingriffe erweitert wird. Die Vergütung soll – wie bisher – für Vertragsärzte und Krankenhäuser einheitlich sein, jedoch nach dem Schweregrad der Fälle gewichtet werden. Dem Kabinettsentwurf zufolge müssen dabei zukünftig auch Sachkosten und spezifische Investitionen bei der Honorierung beachtet werden. OcuNet, ein verbandlicher Zusammenschluss augenmedizinischer vertragsärztlicher Zentren, begrüßt diese Reformansätze ausdrücklich. Die Korrekturen sind notwendig, weil sonst auch im vertragsärztlichen Bereich weiterhin seltener ambulant operiert wird als möglich. Weiter...

2004 - 2018