Pressemitteilungen

2018

  • Intersektorale Versorgung: Bewährte Versorgungslösungen ausbauen, statt neue Blaupausen zu schaffen
    Düsseldorf, im November 2018
    Du?sseldorf – „Das Vorhaben, die intersektorale Versorgung zum Wohl von Patienten weiter zu verbessern, ist sinnvoll und sollte beherzt vorangetrieben werden. Doch zu vielen Ideen, die das neue Gutachten zu ‚Intersektoralen Gesundheitszentren (IGZ)‘ entwickelt, gibt es bereits umgesetzte Blaupausen, die wir in vergleichbarer Terminologie ‚Intersektorale Facharztzentren (IFZ)‘ nennen. Wir würden uns deshalb freuen, wenn man sich auf bewährte Versorgungs- lösungen bezieht und sie in der Versorgung fördert.“ Mit diesen Worten hat Dr. med. Jörg Koch, Aufsichtsratsvorsitzender des OcuNet Verbunds, das IGZ-Gutachten der Universität Bayreuth kommentiert. In Auftrag gegeben hatte es die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV). Koch würdigte dessen Nähe zu dem Konzept der Intersektoralen Facharztzentren (IFZ). Augenärztliche IFZ im OcuNet Verbund stellen seit vielen Jahren die gesamte Versorgungsbandbreite von ambulanter Grund- und Spezialversorgung bis hin zu stationärer Versorgung sicher. Weiter...
  • Mehr Wertschätzung, bitte: Intersektoral ist längst normal – und ausbaubar
    Düsseldorf, im September 2018
    Der Versuch, die Trennung zwischen ambulantem und stationärem Sektor aufzuheben, ist keineswegs missglückt. Anders als oft behauptet, existieren zahlreiche funktionierende Instrumente zur Umsetzung der intersektoralen Patientenversorgung im bundesdeutschen Gesundheitssystem. Deshalb kann auch die kürzlich von der Hamburger Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) aufgestellte Behauptung, intersektorale Versorgungsformen wie Ambulante Spezialfachärztliche Versorgung (ASV), Belegarztwesen, Ermächtigungen und Institutsambulanzen seien gescheitert, so nicht stehen bleiben. Weiter...
  • Zentren sind groß – auch in der Versorgung der ländlichen Bevölkerung
    Düsseldorf, im August 2018
    Das umfassende Behandlungsangebot großer vertragsärztlicher Zentren nutzt nicht nur Patienten in Großstädten und Ballungsräumen. Es profitieren davon auch ganz erheblich Patienten in abgelegeneren Regionen und auf dem Land. Das gilt zumindest für die im OcuNet Verbund organisierten Intersektoralen augenärztlichen Facharztzentren (IFZ). Sie hatten im Jahr 2016 mehr als die Hälfte aller ihrer Leistungsstandorte in ländlichen Regionen angesiedelt – nach den Kriterien der Bedarfsplanungsrichtlinie also in den Kreistypen 4 und 5. Dort gilt die Versorgung häufig als schwierig. Weiter...
  • Floater-Patienten: Deutliche Besserung der Beeinträchtigungen nach Vitrektomie
    Düsseldorf/Nürnberg, im Mai 2018
    Nürnberg – Floater-Patienten profitieren in hohem Maß von einer Vitrektomie. Das geht aus der Auswertung einer „Floater-Studie“ hervor, an der sich sieben im OcuNet Verbund organisierte Intersektorale Facharztzentren beteiligten. Die Veröffentlichung dazu wurde aktuell von der Zeitschrift „Graefe's Archive for Clinical and Experimental Ophthalmology“ online gestellt. Weiter...
  • Anstellung in der Augenheilkunde eröffnet Versorgungsperspektiven
    Düsseldorf, im Mai 2018
    Lag die ambulante Versorgung über Jahrzehnte nahezu ausschließlich in den Händen selbstständiger Vertragsärzte, so hat sich dieser Tatbestand gravierend verändert. Heute ist fast jeder fünfte Arzt in der ambulanten Versorgung als Angestellter tätig, ihr Anteil steigt rasant. In der Augenheilkunde ist der Anteil angestellter Ärzte besonders hoch, zeigt der im Mai erscheinende Artikel von Hahn et al in Der Ophthalmologe. Im Fokus der berufspolitischen Diskussionen zu diesem noch relativ neuen „Phänomen“ stehen häufiger die Risiken als die Perspektiven, die sich daraus ergeben. Dabei sind die Versorgungschancen der Anstellung in der ambulanten Versorgung mit Blick auf die Versorgung in der Fläche, kooperative Berufsausübung und Anziehungskraft auf junge Mediziner erheblich. Weiter...
  • So funktioniert Versorgung über Sektoren hinweg – 18 Beispiele aus der Praxis
    Düsseldorf, im März 2018
    „Zusammenarbeit und Vernetzung im Gesundheitswesen muüssen ausgebaut und verstärkt werden.“ So steht es im neuen Koalitionsvertrag von Union und SPD. Das Schwerpunktheft „Versorgung in Vielfalt“ belegt: In der Augenheilkunde gibt es bereits große Intersektorale Facharztzentren (IFZ), die längst über die Grenzen von Versorgungsbereichen hinweg arbeiten sowie mit Filialen Patienten im ländlichen Raum versorgen. Das Schwerpunktheft richtet mit Porträts und Querschnittbeiträgen den Fokus auf die Versorgungspotenziale von 18 augenärztlichen Zentren des OcuNet Verbunds, deren verbandlichen Zusammenschluss. An mehr als 180 Standorten versorgen diese zusammen fast zwei Millionen Menschen pro Jahr – konservativ, mit Hilfe ambulanter Operationen und bei Bedarf auch stationär. Weiter...

2017

  • Belegärztliche Versorgung aus Sicht der Kostenträger günstiger als Versorgung in Hauptabteilung
    Düsseldorf, im August 2017
    Viele Patienten schätzen es, dass sie ambulant operiert werden können. Allerdings erfordern bestimmte Operationen eine stationäre Aufnahme. Eine aktuelle Analyse zeigt nun, dass eine belegärztliche Versorgung im Krankenhaus für Krankenkassen kostengünstiger ist als ein Eingriff, der in einer Hauptabteilung des Krankenhauses vorgenommen wird. Darauf weist die OcuNet Gruppe hin. OcuNet ist ein Verband, zu dem sich 19 intersektorale augenmedizinische Facharztzentren aus ganz Deutschland zusammengeschlossen haben. Weiter...
  • Versorgung sichern – ein qualifiziertes Belegarztwesen fördern
    Düsseldorf, im April 2017
    Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. med. Andreas Gassen, hat unlängst im Interview die Versorgungschancen des Belegarztwesens hervorgehoben und ergänzt: „Ich denke, wir müssen das Belegarztsystem auf neue Füße stellen.“ Es werde schwierig, die alte Struktur quasi zu reanimieren, man brauche andere Herangehensweisen. Weiter...
  • DRG-Korrekturen 2017: Belegärzte sind die Verlierer
    Düsseldorf, im Februar 2017
    Die belegärztliche Versorgung von Patienten droht weiter ausgedünnt zu werden. Davor warnt die OcuNet Gruppe, ein verbandlicher Zusammenschluss von augenmedizinischen Zentren mit angeschlossenen Belegabteilungen. Grund sind Neukalkulationen der Leistungsvergütung für den stationären Bereich, also bei den Diagnosebezogenen Fallgruppen (DRG). Diese haben negative Konsequenzen im Hinblick auf die Honorierung belegärztlicher augenärztlicher Leistungen für Krankenhäuser – ohne dass dies an sich gewollt wäre. Weiter...
  • IFZ Schwerpunktheft:
    IFZ bahnen den Weg in die Versorgung der Zukunft

    Düsseldorf, im Januar 2017
    Wie IFZ arbeiten, welches Versorgungspotenzial sie haben, was Fachleute IFZ zutrauen – das ist Thema des Schwerpunkthefts „Versorgung der Zukunft“. Herausgeber ist die OcuNet Gruppe, ein verbandlicher Zusammenschluss von 19 bundesweit tätigen augenmedizinischen Zentren mit mehr als 180 Standorten. Weiter...

2016

  • Anti-Korruptionsgesetz ist keine Gefahr für Belegabteilungen
    Düsseldorf, im August 2016
    Das Anti-Korruptionsgesetz führt dazu, dass zahlreiche Krankenhäuser ihre Kooperationen mit niedergelassenen freiberuflichen Ärzten überprüfen. Ärztinnen und Ärzte in Belegabteilungen haben jedoch keine Nachteile durch das neue Gesetz zu befürchten. Darauf weist die OcuNet Gruppe hin, ein Zusammenschluss von 19 bundesweit tätigen Zentren zur augenmedizinischen Versorgung. Weiter...
  • Intersektorale Facharztzentren als Versorgungsalternative wahrnehmen
    Düsseldorf, im Juli 2016
    Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) geht bei der Suche nach Lösungen für eine dauerhaft gute, flächendeckende Gesundheitsversorgung in Deutschland noch zu sehr von Angeboten in der Verantwortung der Krankenhäuser aus. Zukunftsweisende Versorgungsformen aus dem ambulanten Verantwortungsbereich heraus wie zum Beispiel Intersektorale Facharztzentren (IFZ) werden nicht ausreichend wahrgenommen und gefördert. Das kritisiert die OcuNet Gruppe, ein Zusammenschluss von 19 bundesweit tätigen Zentren zur augenmedizinischen Versorgung. Weiter...
  • Kommunen als Versorger: Eine neue Herausforderung
    Düsseldorf, im Juni 2016
    Städte und Gemeinden dürfen sich als neue Akteure im Gesundheitswesen betätigen. Doch die meisten sehen vor allem Hindernisse. Für Kommunen kann die enge Zusammenarbeit mit Intersektoralen Facharztzentren (IFZ), wie die in der OcuNet Gruppe zusammen geschlossenen augenchirurgischen Zentren, hilfreich sein – umgekehrt ebenso. Weiter...
  • Bundestagsbesuch bei OcuNet Gesellschafter (in Überlingen)
    Düsseldorf, im März 2016
    „Ein Konzept, das ich für zukunftsfähig halte“ – dieses Lob für die Augen Partner Gruppe, unter der ärztlichen Leitung von Herrn Dr. med. Stephan Spang und Herrn Dr. med. Christoph Mathey, hat der Bundestagsabgeordnete Lothar Riebsamen (CDU) nach einem Vor-Ort-Termin auf seiner Homepage dokumentiert. Weiter...

2015

  • Katarakt mit Lanosterol auflösbar?
    OcuNet kommentiert neueste Forschungsergebnisse aus Kalifornien

    Düsseldorf, im August 2015
    Ein wissenschaftlicher Artikel in der Zeitschrift Nature stellt die interessanten Studienergebnisse einer amerikanischen Forschergruppe aus San Diego vor: Eintrübungen der Linse konnten in Kaninchenaugen in vitro und in Hundeaugen in vivo durch lokale Anwendung mit Lanosterol signifikant aufgehellt werden. Ausgangspunkt war, dass bei Säuglingen aus zwei chinesischen Familien das Auftreten einer kongenitalen Katarakt auf das Fehlen des Moleküles Lanosterol – Intermediär des Cholesterolstoffwechsels – zurückgeführt werden konnte. Die für dieses Gen gesunden Eltern zeigten klare Linsen. Herr Dr. Jörg Koch, Aufsichtsratsvorsitzender der OcuNet Gruppe: „Die jetzt veröffentlichten Ergebnisse sind ein hoch interessanter und sehr ernst zu nehmender Schritt in der Forschung. Nachfolgende Studien werden die Erkenntnisse aufgreifen und überprüfen müssen.“ Weiter...
  • Die OcuNet Gruppe legt Jahresbericht 2014 vor
    Schwerpunktthema: Flächendeckende Versorgung

    Düsseldorf, im August 2015
    Für die in der OcuNet Gruppe zwischen den traditionell ausgerichteten Praxen und den Kliniken verorteten augenchirurgischen Zentren passt die Bezeichnung „Versorgungsinnovateure“ ganz gut: Durch Zweigpraxen und Kooperation einerseits und intersektorale Versorgungsstrukturen andererseits tragen sie erfolgreich dazu bei, die augenmedizinische Unterversorgung in der Fläche abzufedern und der Fragmentierung von Leistungen ein ganzheitliches Versorgungskonzept entgegen zu stellen. Der druckfrisch vorgelegte OcuNet Jahresbericht 2014 dokumentiert die Entwicklung an den verschiedenen Stellgrößen der Versorgungsorganisation und gibt Einblicke in die augenmedizinische Arbeit der Zentren. Weiter...
  • Wechsel in der OcuNet Gruppe
    Düsseldorf, im Juli 2015
    Neu gewählter Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Herr Dr. Jörg Koch, leitender Arzt der Augenabteilung am St. Franziskus Hospital Münster, Praxis und Belegabteilung. Herr Dr. Koch übernimmt das Amt von Herrn Dr. Armin Scharrer, leitender Arzt der Ober Scharrer Gruppe, der in der Gesellschafterversamm-lung zum ersten Vorsitzenden des neu gegründeten Beirates gewählt wurde. „Armin Scharrer hat als Ideengeber, Architekt und Stratege Pflöcke eingeschlagen. Die Stärke der Qualitätsmarke OcuNet als Zusammenschluss sektorenübergreifend tätiger großer Zentren ist ganz wesentlich sein Verdienst“, bedankt sich Herr Dr. Jörg Koch. Fokusse des neuen Aufsichtsratsvorsitzenden sind, die Kontakte der OcuNet Gruppe zu gesundheitspolitischen Akteuren und Einrichtungen auszubauen und konstruktiv zu nutzen, die Kooperation und den Zusammenhalt nach innen zu fördern und die konstruktive Auseinandersetzung mit den Herausforderungen des Generationswechsels voran zu bringen. Weiter...
  • The winner is... Mit der „App auf Rezept“ gewinnt OcuNet den dfg Award® 2015
    Düsseldorf, im Juni 2015
    Für einen innovativen telemedizinischen Therapiebaustein zur Behandlung der Amblyopie hat die OcuNet Gruppe gemeinsam mit der BARMER GEK und Caterna den dfg Branchenpreis gewonnen. Der als „Oscar im Gesundheitswesen“ bekannte Preis wurde am 18. Juni feierlich im großen Ballsaal des Grand Elysée Hotels an der Hamburger Rothenbaumchaussee verliehen. Weiter...
  • Refraktionskurs RiTA an der Hochschule Aalen als Baustein der OcuNet Weiterbildungsinitiative
    Düsseldorf, Aalen, im März 2015
    Gute Weiterbildung umfasst sowohl akademisch geprägte als auch praxisorientierte Lehrinhalte; die OcuNet Camps für Weiterbildungsassistenten und Fachärzte bieten beides. In das Curriculum neu aufgenommen wurde RiTA (Refraktionskurs interaktiv Tübingen Aalen); unter Leitung von Prof. U. Schiefer und Dr. J. Reinhard. Im Kurs werden theoretische Grundlagen zu subjektiver und objektiver Refraktion vermittelt und Fertigkeiten in jeweils von einem Trainer betreuten Zweierteams erlernt. RiTA findet in exzellent ausgestatteten Räumen der Hochschule Aalen, Studiengang Augenoptik/Augenoptik & Hörakustik statt. Die Trainer sind Augenärzte und Augenoptiker. Externe Probanden mit unterschiedlichen Refraktionsanomalien hatten sich für die Untersuchung zur Verfügung gestellt. Weiter...
  • OcuNet fordert bessere Rahmenbedingungen für belegärztliche ophthalmologische Versorgung
    Düsseldorf, im März 2015
    Die Augenheilkunde ist eines der Fächer mit einem traditionell starken Belegarztwesen, zahlreiche Augenkrankheiten müssen stationär behandelt werden. Trotz des Bedarfs an stationärer Versorgung ist der Versorgungsanteil der Belegabteilungen in den letzten Jahren kleiner geworden. Die wesentlichen Gründe für den schleichenden und weitgehend unbemerkten Rückgang sind unzureichende finanzielle Ausstattung und künstliche Beschneidung des in Belegabteilungen möglichen Leistungsspektrums. Um die Vorteile der belegärztlichen Versorgung nicht auf’s Spiel zu setzen, fordert OcuNet bessere Rahmenbedingungen für belegärztliche Versorgung. Weiter...

2004 - 2014