Intersektorale Facharztzentren (IFZ)

Die in der OcuNet Gruppe zusammen geschlossenen augenmedizinischen Zentren verstehen sich als Intersektorale Facharztzentren. Sie stellen eine neue Versorgungsebene dar, die das Potenzial hat, Versorgungsschieflagen zu begegnen.

Was sind Intersektorale Facharztzentren?
Was leisten Intersektorale Facharztzentren?

Was sind Intersektorale Facharztzentren (IFZ)?

  • IFZ sind mittelständische in der vertragsärztlichen Versorgung verankerte medizinische Einrichtungen mit verschiedenen Rechtsformen.
  • IFZ behandeln Patienten in erster Linie ambulant, bei Bedarf jedoch auch stationär.
  • In IFZ arbeiten selbstständige mit angestellten Ärztinnen und Ärzte sowie eine Vielzahl weiterer Mitarbeiter zusammen – und zwar unter einheitlicher Leitung und gemeinsamer Außenvertretung.
  • In der Regel bestehen IFZ aus mehreren Standorten in der Region, an denen Patienten an konservativen (nicht-operativ) und/oder operativen Standorten versorgt werden.
  • Oft befinden sich „Kopfstandorte“ für größere Patientenzahlen und mit einem umfassenderen Leistungsspektrum in der Stadt, während kleinere Zweigpraxen in eher ländlichen Regionen angesiedelt sind.
  • Im Interesse einer guten Patientenversorgung kooperieren IFZ regelhaft und überregional mit vom Zentrum unabhängigen Praxen und anderen Krankenhäusern.
  • Ärztinnen und Ärzte in IFZ begleiten Patientinnen und Patienten auch bei einem eventuell erforderlichen Krankenhausaufenthalt.
  • IFZ kooperieren als selbstständige Partner mit Krankenhäusern. Um Patienten im Krankenhaus zu behandeln, haben viele IFZ dort sogenannte Belegbetten. Sie sind aber auch häufig mit ihren ambulanten Leistungen an Klinikstandorten tätig, dazu mieten sie Räume am Krankenhaus.

Was leisten Intersektorale Facharztzentren?

Intersektorale Facharztzentren erfüllen die Anforderung einer schnittstellenarmen, umfassenden Behandlung von Patienten, die von der ambulanten Versorgung ausgeht. IFZ sind bereits Versorgungsrealität. Aufgrund ihres Potentials sind sie in der Augenheilkunde, aber ebenso in anderen Facharztgruppen, eine zukunftsweisende Option.

  • Intersektorale Facharztzentren versorgen ihre Patienten über das gesamte Behandlungsspektrum von ambulanter Grund- und Spezialversorgung über ambulante Operationen bis zu stationärer Behandlung. Die Kooperation im Team, die gemeinsame Patientendokumentation und gemeinsame Betreuungsstandards sind Garanten einer Patientenversorgung ohne Versorgungsabbrüche.
  • Die Zentren versorgen über Filialen häufig auch Patienten in entlegenen Regionen, in denen sowohl das Angebot an Praxen als auch an Abteilungen in Krankenhäusern bereits sehr ausgedünnt ist. Sie tragen damit zu einer flächendeckenden Versorgung bei.
  • Die Teamarbeit der vielen Ärzte in einem IFZ ermöglicht Kooperation und Spezialisierung und damit eine Behandlung auf der Höhe der medizinischen Forschung.
  • In den Zentren arbeiten angestellte und selbstständige Ärztinnen und Ärzte unter einheitlicher Außenvertretung zusammen. Abstimmungsprozesse mit Partnern wie z.B. Krankenhäusern sind so vereinfacht. Junge Ärzte, die als Angestellte arbeiten wollen, finden hier ein geeignetes Arbeitsumfeld.
  • Mittelbare Versorgungsfunktionen wie z.B. Weiterbildung von jungen Ärzten in dem jeweiligen Fach, Fortbildung und Forschung werden von IFZ übernommen.